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THEMEN
//Der letzte Sheriff der Eifel
Morast. Wer zu "Sheriff Harry" will, sollte selbst im Sommer leichte Sneakers oder Ähnliches zu Hause lassen und sich für Gummistiefel entscheiden. Und man muss den vermutlich letzten Cowboy der Eifel ja überhaupt erst einmal finden. Nur ein verwitterter Briefkasten aus Holz am Parkplatz vor dem Steinbruch bei Niederehe deutet darauf hin, dass am Ende eines schmalen Waldweges mehr ist als das mit Warnschild zuvor angekündigte Wasserschutzgebiet. Und dann steht man nach einer Linkskurve plötzlich vor einem Holztor. Alte Holzräder als Dekoration, schwere Balken: "Rodeo Ranch".
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//Die Rechtler
"Das ist die Kraft der Einheimischen!" Eduard Geyer, 30 Jahre Bürgermeister von Oberstdorf im Oberallgäu, lehnt sich in seinem Stuhl im Amtszimmer kurz zurück. Drei Jahrzehnte lang hat er die Geschicke im 11.000 Einwohner und rund 18.000 Fremdenbetten zählenden berühmten Kurort mitgestaltet. Gemeinderäte hat er kommen und gehen sehen, den Ort im Kern autofrei gemacht, Pläne angeschoben, verworfen, sich Streit eingehandelt, den Bayerischen Landesrechnungshof gegen sich aufgebracht - doch die "Rechtler" blieben:"Die sind hier so etwas wie der Bundesrat".
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//Bammel vor dem Ballermann
Konsequent, dieser Wilhelm Loth! Er ist Kurdirektor auf Norderney, einer mit jahrelanger Erfahrung, und daraus bezieht er seine Perspektive. "Wer will sich denn an die Fähre stellen und sagen: Du bist uns jetzt aber nicht willkommen!" Den Vorwurf, die Insel werde seit Jahrzehnten im Herbst schonungslos an den "Club-Tourismus" verhökert, kennt er zur Genüge. "Das ist nichts, was wir als öffentliche Hand respektive Kurverwaltung fördern", stellt er klar. Wenn es nur so einfach wäre.
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//Stalking
Es war wie ein Blitz aus heiterem Himmel. "Um sechs Uhr am frühen Morgen klingelte es an der Haustür. Ich war noch verschlafen, öffnete die Tür. Da schlug er einfach zu und traf mich auf der Nase. Ich war so erschrocken, dass ich nur noch rief: ‚Wer sind Sie?'. Er drehte sich noch kurz um, während er die Treppe herunterlief. Da habe ich ihn erkannt". In diesem Moment des frühen Morgens in der Vorweihnachtszeit 1989, dem Augenblick, da Michael R. zuschlug, veränderte sich das Leben von Renate F.
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//TAIPEI 101
Das Unangenehmste an einer Achterbahnfahrt ist ja die Auffahrt der mehr oder weniger nach allen Seiten offenen kleinen Bahnwagen, in denen die Abenteuerlustigen sitzen. Man wartet auf diesen Schreckmoment, bevor sich der ganze Zug scheinbar ins Nichts und dann den einen oder anderen Looping stürzt. So ähnlich ist das Gefühl an jenem diesigen Vormittag des 12.11. 2003 als es mit dem Alimak-Bauaufzug außen entlang der grün-blau schimmernden Isolierglasfenster der gestaffelt konvex gewölbten Aluminium-Stahl-Fassade des "Taipei 101" in die Höhe geht.
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//Landleben - Schwerpunktthema
Edel-natürlich, staubfrei strahlt die Bauernhofidylle in der Sonne und der Bauer sucht seine Frau. So soll das Leben auch in der Eifel sein. Meinen Magazine und TV-Formate. Schön und gut. Mit der Realität hat es fast nichts zu tun. Denn ein Bauernhof ist zuerst: Arbeit!
Der demographische Wandel ist ein Problem mit Ansage für jede Dorfstruktur. Deshalb müsste auch in Niederstadtfeld was geschehen. Man gründete eine Initiative zur Selbsthilfe und fragte die Bürger: "Was kann man besser machen?" Gesagt, getan.
"DIE Chance für das Dorf" heißt ein bundesweit einmaliges Projekt zur Dorfinnenentwicklung. Nun gibt es Fakten aus der Begehung der Fachleute aller 125 Dörfer der vier Verbandsgemeinden Gerolstein, Ulmen, Kelberg und Daun. Die Ergebnisse überraschen.
Das Leben auf dem Land macht glücklich. Stimmt das? Oder führen Strukturdefizite nicht eher zum Gegenteil: Landfrust. Ein Ortsbesuch in Fleringen in der Kalkmuldeneifel, wo man nicht nur bei der Nutzung von Windkraft und Solarenergie schon weiter ist als Anderswo.
// Dachbau Magazin
Interviews, Features, Messeberichte, Serien.
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